Archiv für Mai 2010

24
Mai
10

Deep Web Wiki

Sherman & Price  unterscheiden fünf Typen des Invisible Web: „Opaque Web“, „Private Web“, „Proprietary Web“ „Invisible Web“ und das „Truly invisible Web“ – nachzulesen in allen gängigen Online-Enzyklopädien.  Diese 91000 TB große Terra Inkognita wird zunehmend zum lohnenden Untersuchungsobjekt von spezialisierten Suchmaschinen oder wie hier als Wiki. Das Deep Web Wiki ist die alpha-Version eines neuen Repositories von Datenbanken für die DeepWeb-Suche. Phil Bradley hat in seinem Blog die Macher zitiert:

The Deep Web Wiki is a volunteer-led search organization that maintains a database containing detailed descriptions of so-called „Deep Web“ sites that are either ignored or poorly indexed by the major search engines; it is estimated that ~95 to 99% of Web-accessible content cannot be reached using conventional web crawling methods. The Deep Web Wiki also contains other useful information sites that often are not popular enough to rank on the first few pages of search engine’s resultsdespite their value.“

Eine sehr schöne Zusammenstellung von DeepWeb Quellen, die nach dem wisdom_of_the_crowd-Prinzip wachsend, sich zu einem interessanten Nachschlagewerk für die 95% unsichtbaren Informationsquellen entwickeln kann.

Hier einige Beispiele für Deep Web Wiki-Quellen:

  • Full text of every article ever published by ACM: ACM Digital Library
  • Future Internet (ISSN 1999-5903), is an Open Access journal on Internet technologies and the information society: Future Internet
  • Searchable archive and full articles from The Journal of Research and Practice in Information Technology, a peer reviewed journal covering innovative research and practice in Information Technology: Journal of Research and Practice in Information Technology

Rating: AA




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13
Mai
10

Facebook’s Like Button

Ein kleiner Klick für den Nutzer –
ein großer Schritt zum personalisierten Web

Seit Einführung der „Social Games“ im letzten Jahr hat Facebook einen rasanten Zuwachs der Nutzer zu verzeichnen. Das Netzwerk boomt und wer den Begriff Netzeffekt kennt, weiß, dass sich Facebook so eine gute Ausgangsposition schafft, um am Markt zu bestehen, denn der Markt der Sozialen Netzwerke strebt dem natürlichen Monopol entgegen.
Auch ist Facebook seit der AGB-Änderung 2009 immer wieder in der Kritik der Datenschützer. Als im Sommer 2009 bekannt wurde, das Facebook auch Profile über nicht registrierte Nutzer erstellt, war dies ein herber Rückschlag für die Facebook-Verweigerer. Über die Synchronisationsfunktion der Facebook Applikationen, vor allem für Mobile Endgeräte (iPhone & Co), gelangt Facebook an die Kontaktdaten der nicht registrierten Nutzer und erstellt Profile wo es kann.
„Like“-button ist eines der neueren Projekte des „sozialen“ Netzwerkes Facebook. Durch Einbindung eines Speziellen iFrames in seine Seite oder die Facebooks JavaScript-SDK, können Betreiber von Webseiten diesen Button einfach in ihre Seite einbetten. Doch was bringt dieser ominöse Knopf?
Er ist der Anfang einer neuen Qualität von Facebook (mit allen Vor- und Nachteilen). Facebook beginnt sich in die weiten des World Wide Web auszubreiten. Nutzer können nun Seiten, welche ihnen gefallen mit Hilfe des „Like“-Buttons in ihre Facebook-Favoriten aufnehmen, und somit ihren Freunden zugänglich machen. Die neue Schaltfläche scheint die Option des Fan-Seinens zu ersetzen, doch es ist viel mehr. Der neue Name „Like“ soll die Hemmschwellen senken, den Knopf zu nutzen. Schließlich ist es einfacher „etwas zu mögen“ als ein „Fan“ zu sein.
Diese Funktion kann von anderen sogennanten Social Plugins genutzt werden um z.B. in Onlineshops Produkte anzuzeigen, welche von Freunden Empfohlen werden. Auf diese Art und Weise baut Facebook seine Suchfunktion aus, die allerdings immer gleich zu Google vollständig personalisiert abläuft.
seen at http://www.switched.com
Während Google Probleme hat die Suchanfragen zu analysieren und zuzuordnen, da sich die wenigsten Nutzer der Suchmaschine registrieren bzw. anmelden, kann Facebook diese mit einer umfangreichen Nutzerdatenbank verknüpfen. Die Indizierung der Seiten übernehmen die Nutzer selbst und auch die Zuordnung von Seiten zu speziellen Nutzereigenschaften lassen sich berechnen. So kann über Gruppenzugehörigkeit und Freundverknüpfungen jede Klientel mit speziellen Ergebnissen versorgt werden, welche ihre Mitglieder zusammentragen. Eine solch starke Verknüpfung von Daten blieb bislang selbst dem Giganten Google verwehrt. Das Google die Herausforderung ernst nimmt zeigt die Tatsache, dass Google nun auch Experten für Social Networking sucht.
Mit dem „Like“-Button ermöglicht Facebook eine neue Dimension des personalisierten surfens im WWW. Mit allen dazugehörigen Risiken welche steht s im Auge behalten werden sollten. „Wissen ist Macht!“ eine Phrase die zum geheimen Motto des Informationszeitalters geworden ist und deren Wahrheitsgehalt größer ist als die meisten Menschen glauben. Die neuen Profile von Facebook lassen die jüngst gekippte Vorratsdatenspeicherung blass aussehen. Sowohl Unternehmen (vor allem die werbetreibende Industrie) als auch Staaten ob Demokratie oder Diktatur dürften ein enormes Interesse an solchen Datensammlungen haben (z.B. Iran). Ein Interesse, welches mit jeder neuen Funktion und jedem neuen Nutzer wächst. Als nächstes plant Facebook übrigens die Integration der Geo-Lokalisierung womit sich u.a. Bewegungsprofile der Nutzer erstellen lassen. (Thnx Sebastian)



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