New Years Eve ist ja nicht nur der Tag der Vorfreude auf das NeXTe Jahr, sonder auch oft Gelegenheit zu resümieren. Hier eine kleine Auswahl der Best of Flickr, Twitter…
Flickr’s 18 Most Iconic Photos Of The Year:
Facebook’s Top 15 Most-Shared Stories Of 2011:
Twitter’s Top Stories Of 2011:
Google Search 2011: The Fastest-Rising Terms Of The Year:
…und wer noch mehr Zahlen braucht: das Web am Ende 2011 pro Minute
…zu (fast allen) Fragen die Internet-Nutzung im neuen Jahrzehnt betreffend, hat die „Queen of the Net“ Mary Meeker (vormals bei Morgan Stanley, mittlerweile bei KPCM, einer Venturkapitalfirma) in ihrem Vortrag auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco zusammengestellt. Hochaktuell, hochinteressant wird von den allgegenwärtigen So(cial)Lo(cal)Mo(bile)-Trends über die Verschiebung bei den BigPlayern ja im Endeffekt die ganze Breite der Internetnutzung mit aktuellen Zahlen untermauert. Hier ein Sneak Peak:
Unter den Top 25 Internetfirmen befinden sich bereits 6 chinesische Unternehmen.
In den letzten drei Jahren gab es in China mehr Zuwachs an Internetnutzern, als die Gesamtzahl der Nutzer in den USA beträgt.
Israel führt mit über 11 h/Monat durchschnittlicher SocialMedia Nutzung das Länderranking an und und und… (Lohnt sich in jedem Fall anzuschauen!)
Sorry wegen dieser martialischen Überschrift, aber sie betitelt halt am treffendsten die Übernahme des auf Gesichtserkennung spezialisierten 3-Mann Teams von PittPatt durch Google. By the way war es keine Langeweile oder noch weniger Stillstand im SuMa-(respektive) Social Media-Markt, dass gerade diese Timeline der Postings entstanden ist. Vielmehr hat einfach die Zeit gefehlt, um auf alle Novitäten (neues Layout bei Google, QbE bei der Bildersuche, G+ Start oder die Stauinformationen via Google-Maps) eingehen zu können. Bezogen auf letzteres hat Phil Bradley neben einer scharfsinnigen Analyse von G+ mal einen Hauch von Entwicklungspotenzial angedeutet. Ob es an der künstlichen Verknappung liegt, oder ob das anders geartete Privatsphärenkonzept die sensibilisierten User überzeugt hat oder ob die Karawane einfach nur schneller weiterzieht, dann kann G+ am 25. November 2015 den 1 000 000 000 Nutzer feiern (lt. Wolfram Alpha – heute + 1600 Tage minus 16 .
denn egal wer uns tagged, wir wollen doch wenigstens gut aussehen. Schön das Facebook seinem Namen jetzt Ehre macht und als Erster der großen Drei die Nerven verloren hat. Dabei vergessen wir manchmal, dass sowohl Google als auch Apple längst ihre Lösungen in der Schublade (bzw. beim Patentamt) haben, wie bspw:
Google Patent US20110116690 (Automatically Mining Person Models of Celebrities for Visual Search Applications) vom 19.05.11 (siehe rechts) oder
Google Patent WO2011017653 (Facial Recognition with social network aiding) vom 10.02.11
So ganz richtig interressant wird es aber, wenn diese Gesichtserkennung nicht nur automatisch, sondern auch in Echtzeit und Mobil mit dem gesamten verfügbaren SocialMedia-Overhead kombiniert wird (siehe Apple’s Polar Rose deal oder wie hier schon bei der Android-App von Viewdl).
Wie schnell man(n) sich mit allen seinen persönlichen Informationen plötzlich in ganz anderem Kontext wiederfinden kann, haben ja schon im Februar die beiden Medienjongleure Cirio & Ludovico gezeigt, als sie mit ein paar geschickten Scripts aus 1 Mio. gesaugten Facebookprofilen eine fiktive Datingsite gebaut haben.
Bleibt dem geneigten Leser also nur abzuwarten und Lächeln zu üben, damit man dann bald schon auch in der Goggles-Suche strahlen kann.
REALITYFLOWHACKED - Mixed media installation at Aksioma | Project Space, Ljubljana - Slovenia
Das Chrome Book – Hardware und Software – kann ab 15. Juni um 28 Dollar im Monat gemietet werden. Für Schulen gibt es ein spezielles Angebot um 20 Dollar im Monat. Soviel good news, nachdem man an die Teilnehmer der IO 5000<neid>Samsung Galaxy Tablets </neid> zum Anfüttern verschenkt hatte …
Das ESC-Orakel geht um! Zwei richtige Treffer in den letzten beiden Jahren haben das Google-ESC-Prognosetool nach dem Ableben von Paul als ersten Kandidaten für den diesjährigen Siegertipp qualifiziert. Schade nur das es mit uns Lena nach der Anfangseuphorie ein wenig nach unten geht (Snip ist vom 09.05. 22:00).
Das sind ja mal betrübliche News, die Popularität des Osterhase ist in Gefahr! Betrachtet man sich bei Google-Trends das korrespondierende Suchvolumen, muss der geneigte Leser leider feststellen, das es Jahr für Jahr abwärts geht…
Ergo, als gute Tat bevor der österliche Konsumterror beginnt: Google besuchen und ein wenig Osterhasen suchen Einen fleissigen Selbigen für alle Bloglesern
(by the way: der Weihnachtsmann hat gleiches Problem, aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit…)
Der geneigte Blogleser weiß bereits, dass der Übermacht der Suchmaschinengiganten nur mit innovativen Ideen zu begegnen ist. Blekko, ein weiteres California based Startup, seit Oktober 2010 dem Closed-Beta-Stadium entwachsen, versucht mit einem neuartigen Filterkonzept via Slashtags und erstaunlicher Transparenz bei der Offenlegung der Rankingprinzipien sich den MetaTag Google-Killer zu verdienen.
Hier ein Beispiel wie der Slashtag /seo für einfache SEO-Analysen genutzt werden kann (Anfrageterm war TU Ilmenau).
Slashtags stellen dabei Filterkonzepte dar, mit deren Hilfe der Nutzer die Relevanz seiner Ergebnissemenge anpassen kann. Eine Vielzahl von vordefinierten Slashtags helfen, die Ergebnisse nach vordefinierten Kriterien zu strukturieren (/date macht das – richtig – nach dem Datum, /shop soll einen Preisvergleich machen <– naja selbst ausprobieren, in jedem Fall fehlt noch etwas kritische Masse). Vielleicht auch, weil Wert auf Qualität gelegt wird, denn erst im März wurden 1,1 Mio. Webseiten als Spam erkannt und von Blekko geblockt. Oder weil der Index sehr am angloamerikanischen Raum konzentriert ist, was deutlich wird, wenn man sich die SERP für die Beispielsuche nach „TU Ilmenau“ mit dem Slashtag /rank betrachtet (in der ersten Zeile sind die Rankingkriterien aufgeführt). Hier gilt es noch etwas Risikokapital zu investieren damit Blekko aus dem Insider-Tip-Stadium rauswächst.
Nie wieder ein sehenswertes Spiel verpassen! Das verspricht zumindest das amerikanische Start-up RUWT?! (wörtlich: „Are You Watching This?“). Das junge Unternehmen hat ein spezielles Such-/Bewertungverfahren entwickelt, das Sportevents findet, die wirklich Spannung versprechen. Dabei werden Daten aus unterschiedlichen Quellen ausgewertet: TV-Programminformationen verschiedener US-Sender, Sportinformationen (Ergebnisse, Statistiken, Verletzungen, Mannschaftsaufstellungen) und Spielbewertungen von Nutzern, Gerüchte aus dem Internet, etc.
Nutzer des bisher noch kostenfreien Dienstes können sich per E-Mail oder SMS informieren lassen, wann ein besonders spannendes Spiel – egal ob American Football, Eishockey, Eishockey, Fussball, Motorsport oder Basketball – ansteht, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Des Weiteren gibt es auch eine kostenlose, werbefinanzierte App. Natürlich lassen sich die Empfehlungen von RUWT?! auch personalisieren, z. B. nach Lieblingsteam und Sportart.
Und noch ein kleine Anmerkung: RUWT?! ist auch Bestandteil von Google TV!
Im Google Blog wird heute Microsoft mit dem Vorwurf konfrontiert, Suchergebnisse aus der Google-Trefferliste übernommen zu haben. Der Nachweis erfolgte relativ einfach:
Ein falsch geschriebenes Wort (bei Google – torsorophy) liefert korrekte Ergebnisse für das korrigierte Wort tarsorrhaphy. Bei Bing: Fehlanzeige! Als dann plötzlich Bing die korrekten Resultate ohne den korrigierten Suchterm anzeigte, wurde das Team um Amid Singhal stutzig. Und nach der schönen alten Honeypot-Methode wurde Microsoft mit völlig sinnfreien Suchtermen („hiybbprqag“ oder „delhipublicschool40 chdjob„) auf ebenso völlig sinnfreie Ergebnisseiten im Google-Index gelockt. Das Bing dann nach kurzer die gleichen Top-gerankten Seiten lieferte, hat dann doch schon etwas „Geschmäckle“ oder um es mit Harry Shum (Bing Vice President) positiver zu formulieren: „Bing gets „a small piece“ of the data for its algorithm „from some of our customers, who opt-in to sharing anonymous data as they navigate the web in order to help us improve the experience for all users.“
Und hier bei Techcrunch kann der geneigte Leser den Schlagabtausch bei Twitter nachvollziehen.
Die Computerbude schlägt Rekord um Rekord. Mittlerweile hat der iHersteller 100 Milliarden in der Kriegskasse. 20 Minuten Online wüsste ein paar zivile Investitionsmöglichkeiten.
Der Kurzmitteilungsdienst Twitter will in einzelnen Ländern verbotene Inhalte blockieren. Aktivisten, die damit bislang ihre Meinung frei äussern konnten, sind schockiert. Sie drohen mit Boykott.
Im Herbst erscheint die Wii U mit einem neuen Online-Netzwerk. Wie bereits Sony und Microsoft setzt auch Nintendo künftig auf Online- und Download-Spiele.
Ob Rauch, Eistee oder Tennisbälle - es gibt kaum etwas, was Zauberer dem iPad nicht entlocken können. Die Youtube-Community ist begeistert und belohnt die Illusion mit Millionen Klicks.